48. Berliner Neujahrslauf am 1. Januar 2020

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Streckenrekord und packende Zielsprints bei den Handbikern und Rollis

25.09.2016

Dritter Sieg in Folge für die deutsche Handbikerin Christiane Reppe beim 43. BMW BERLIN-MARATHON – und das erneut in einem fantastischen neuen Streckenrekord. Bei den Herren heißt der Sieger Jetze Plat aus den Niederlanden. Das Rennen der Rennrollstuhlfahrer entschieden zwei Schweizer für sich: Marcel Hug und Manuela Schär.

„Heute war einfach ein fantastischer Tag. Ich hatte eine sehr gute Gruppe um mich, so dass das Tempo von Anfang an sehr hoch war“, sagte Christiane Reppe nach dem Rennen. Sie benötigte lediglich 1:08:54 Stunden bei ihrer Siegesfahrt und verbesserte den bisherigen Streckenrekord (1:10:12) um mehr als eine Minute.

Jetze Plat besiegt Vorjahressieger Vico Merklein

Das Rennen der Herren entschied sich erst im finalen Zielsprint zu Gunsten von Jetze Plat (1:05:06).  „Meine Gegner haben es mir heute vom Start weg sehr schwer gemacht. Am Ende war ich froh, dass die anderen auch müde wurden“, so der Niederländer. Auf Platz zwei kam der Berliner Vorjahressieger Vico Merklein (1:05:07) mit nur einer Sekunde Rückstand ins Ziel. „Bei Kilometer 18 habe ich alles in eine Waagschale geworfen und richtig Dampf gemacht. Aber als Jetze wieder herankam war für mich klar, dass meine Kräfte heute nicht reichen würden“, erklärte Vico Merklein, der sich noch immer von einer Erkältung beeinträchtigt fühlte. „Ich bin glücklich, dass ich überhaupt dranbleiben konnte und freue mich riesig über den zweiten Platz“, so der Berliner. Als Dritter erreichte der Deutsche Bernd Jeffré das Ziel (1:05:07).

Schweizer Doppelsieg bei den Rollis

Auch im Rennen der Rennrollstuhlfahrer fiel die Entscheidung erst auf der Zielgeraden. „Die erste Hälfte des Rennens war extrem schnell. Ich habe versucht ein paar Mal auszureißen, das ist mir aber nicht gelungen. Daher habe ich alles auf den Schlussspurt gesetzt“, beschrieb der Schweizer das Rennen der Rennrollstuhlfahrer, das er in 1:29:51 Stunden für sich entscheiden konnte. Im finalen Sprint verwies er den Südafrikaner Ernst Dyk (1:29:53) sowie Hiroki Nishida (1:29:53) auf die Plätze zwei und drei. Auch Seriensieger Heinz Frei aus der Schweiz zeigte sich einmal mehr in Topform. Er kam ebenfalls in der Spitzengruppe mit nur drei Sekunden Rückstand auf den Sieger ins Ziel. Bei den Frauen siegte mit Manuela Schär (1:43:00) ebenfalls eine Schweizerin.


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